wissenswertes
Hier haben wir ein paar Hintergrundinformationen zusammengetragen, die das Verständnis und Wissen rund um einen Auftrag noch ein klein wenig abrunden. Prinzipiell qualifiziert sich ein guter Fotograf durch sein Können und nicht über sein Equipment. Um seine Fähigkeiten in hochwertige Fotoserien umzusetzen, bietet aber nur professionelle Fototechnik dem Fotografen das optimale Werkzeug.
bildformate
Es gibt verschiedenen Bildformate mit unterschiedlichen Kantenlängen. Man misst diese in Bildpunkten, besser bekannt als sogenannte Pixel. Das Verhältnis zwischen langer und kurzer Bildkante bezeichnet man als Seitenverhältnis.
Beim Bestellen von Abzügen ist es eine gute Idee - speziell bei der schönen 13 x 18 cm Größe - sehr genau zu überlegen, ob die Bilder dafür geeignet sind.
13 x 18 cm
Seitenverhältnis: 2 : 2,77
10 x 15 cm
20 x 30 cm
Seitenverhältnis: 2 : 3
Gerade bei den sehr beliebten Fotobüchern und auf Webseiten sind vielfältige Formate möglich. Daher ist es wichtig vor den Aufnahmen zu besprechen, wie diese verwendet werden. Wir werden Sie daher nach solchen Dingen fragen um ein optimales Ergebnis zu liefern.
einstellungssache
Fotografie heißt wörtlich übersetzt: Malen mit Licht. Intuition und Erfahrung des "Lichtmalers" sind von größter Bedeutung für gelungene Fotografien. Aber auch die liebe Technik nimmt Einfluss auf Ihre Fotos. In unserem Fotostudio haben wir die fast vollständige Kontrolle über das Licht. Dadurch bieten sich zwei große Vorteile:
- Eine gekonnte Ausleuchtung und die Kamera wird perfekt auf die Aufnahmesituation voreingestellt, die technische Ausbeute liegt nahe 100%.
- Motivserien werden mit identischen Einstellungen geschossen, Aufnahmen können stapelweise korrigiert werden.
Außerhalb des Studios, "in freier Wildbahn", herrschen meist wechselnde und alles andere als optimale Lichtsituationen, deshalb nutz ein versierter Fotograf die folgenden Einstellungen bei jeder (!) Bilderserie:
- Blende (Tiefenschärfeausdehnung, Helligkeit)
- Belichtungszeit (Bewegungseffekte, Helligkeit)
- Empfindlichkeit (Helligkeit, Bildrauschen, Detailtreue, Brillianz)
- Farbtemperatur (Weißabgleich)
- Histogramm (Farbverteilung, Helligkeitsverteilung, Lichter- und Schattenkontrolle)
- Autofokusmessfeld (Schärfeebene, ggf. Belichtungsschwerpunkt)
- Blitzleistung (Korrektur, manuelle Leistung, direkt oder indirekte Ausrichtung)
Es erklärt vielleicht, warum einzigartige, unwiderbringliche und treffsichere Momentaufnahmen in fachkundige Hände gehören. Aber egal ob im Studio oder on location, es gibt Dinge wie ...
- Farbsättigung
- Weißabgleich
- Belichtungs-, Tonwert- & Farbkorrekturen
- Schärfe
- Bildrauschen
- Kontraste ... die man nachbearbeiten muss, zwar nicht alle bei jedem Bild aber immer einige. Auch wenn hier die Regel gilt: "Was man bei der Aufnahme richtig macht, muss man nachher nicht photoshoppen!"
nachbearbeitungszeit
Diese hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab:
- Welche Wünsche haben Sie?
- Welchen Termin haben wir vereinbart?
Beides lässt sich aber verlässlich planen und diese Dinge werden vor Auftragserteilung besprochen.
Bei der Aufnahme überwachen wir ungefähr zehn technische Einstellungen gleichzeitig. trotzdem ist es mit dem Fotografieren alleine nicht getan. Die Sorgfalt, die wir Ihren Aufnahmen zuteil werden lassen, können wir nicht zum Preis maschineller Bildbearbeitung anbieten. Lesen Sie nachfolgend, was nach dem Drücken des Auslösers alles passiert:
Das Aussortieren von Bildern geht recht schnell, obwohl wir üblicherweise auch bei einem wenige Stunden dauernden Termin mit Bild-Anzahlen hantieren, die für Urlaubsfotografen und Normalmenschen im Rahmen mehrerer Jahresproduktionen liegt. Die riesigen Bildermengen schränken wir durch ein unerbittliches Auswahlverfahren auf die vereinbarte Vorauswahl und damit die absolut sehenswerten Bilder ein.
Etwas mehr Zeit nimmt das Zuschneiden und die Korrektur der Basisdaten Ihrer Aufnahmen in Anspruch. Hierbei werden Parameter wie Farbtemperatur, Farbton, Belichtung, Weiß- und Schwarzwerte, Kontraste und die Korrektur von hellen und dunklen Bildpartien, Schärfung und Bildrauschen Ihrer Aufnahmen justiert.
Diese Dinge gehören zu unserem Qualitätstandard und sind im Preis enthalten. Nun haben Ihre Bilder bereits eine hochwertige Veredelung hinter sich. Allerdings benötigen wir dafür in der Regel ungefähr doppelt so lange, wie wir bei Ihnen tätig waren. Dies macht sicherlich unsere ohnehin konkurrenzfähigen Preise noch besser verständlich.
Weitere digitale Nachbearbeitung wie zum Beispiel das Freistellen von Objekten, Schönheitskorrekturen an Oberflächen, Körpern und Gesichtern, Verfremdungen, Effekte, Schmuckrahmen und Titel etc. kommen nun - je nach Vereinbarung - noch hinzu. Diese kann man nicht pauschal bemessen, es sind sehr interessante Anforderungen aber mitunter auch "Zeitfresser".
speicherformate
Sicherlich haben Sie schon mal von Rohdaten, Sensordaten oder dem sogenannten Roh- oder RAW-format gehört. Aber was hat es damit auf sich? Wir geben Ihnen eine einfach gehaltene Erlärung an die Hand:
Nun, die meisten Bildsensoren arbeiten nach dem sogenannten Bayer-Pattern und "sehen" pro Bildpunkt auf vier winzigen Flächen drei Farben (rot, blau, 2x grün). Stellen Sie sich das ein bischen so vor wie das Facettenauge einer Fliege. Jeder andere Farbton wird aus diesen vier Informationen errechnet. Er wird sozusagen gemischt, da jeder dieser winzigen Bildpunkte mitteilt wie viel von seinem Farbton gerade vorhanden ist.
Das Rohformat bewahrt diese Daten vollständig und wird nicht bereits in der Kamera zu Flächen ähnlicher Farbe oder Flächen ähnlicher Helligkeit komprimiert, wie zum Beispiel beim JPEG Format. Dadurch sind beim RAW Format regelmäßig zwei hoch sechzehn, also 65.535 Farbtöne vorhanden. Man spricht daher auch von einer "Farbtiefe von 16 bit".
Dieser Tonwertumfang bietet (für den Neuling nahezu unglaubliche) Korrekturmöglichkeiten. Augenscheinlich "abgesoffene" Schatten werden zum Leben erweckt. Scheinbar "ausgefressene" helle Bildpartien erhalten bei der Nachbearbeitung wieder Zeichnung. Farbverfälschungen, zum Beispiel durch Kunstlicht oder Schatten, können repariert werden.
Natürlich hat auch dies alles natürliche Grenzen. Eine völlig falsch belichtete Bildpartie enthält keine Informationen außer schwarz oder weiß. Wo gar nichts mehr an Informationen ist, kann auch das Rohformat nichts mehr dazu zaubern.
Hier eine kleine Gegenüberstellung des Rohformates mit dem gängigsten Dateiformat überhaupt: jpeg
jpeg |
raw |
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| Tonwerte | 256 | 65.000 |
| Speicherbedarf-Vergleich | 1 MB | 6 MB |
| Softwareanforderungen | gering | speziellere Software erforderlich |
| Kompatibilität | hoch - gängiges Format | niedrig - wenig verbreitet |
| Zukunftssicherheit | sehr hoch - da maximal verbreitet | hoch - immerhin sog. "Profiformate" |
| Standardisierung | sehr hoch - nahezu einheitlich |
gering - da von Hersteller(gruppen) abhängig |
| Originaldaten | werden destruktiv komprimiert | bleiben erhalten |
| Änderungen im Bild |
sind i.d.R. irreversibel | eingeschränkt aber dafür reversibel |
photo-corona Fazit |
erste Wahl für Emails und Internet,
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unsere erste und einzige Wahl
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